Haben Sie gewusst, dass...

 

...die reinen Servicekosten (ohne Zusatzarbeiten, Reparaturen und dazu benötigtem Material) auf 180'000 Kilometer (während einer Betriebszeit von 12 Jahren) je nach Modell variieren zwischen weniger als CHF 2'000.- bis über CHF 8'000.- ?  *

 

* Die Arbeitskosten errechnen sich aus der Arbeitszeit multipliziert mit dem durchschnittlichen Verrechnungslohn (CHF 145.00/Stunde). Die Arbeitskosten beinhalten ausschliesslich nur all jene Arbeitspositionen, welche im Serviceheft und/oder in der Betriebsanleitung des Herstellers angegeben sind. Nicht berücksichtigt werden zusätzliche Arbeiten wie Motorreinigung und Reparaturarbeiten, wie zum Beispiel das Ersetzen der Bremsklötze. Die Materialkosten beziehen sich nur auf das gemäss Serviceheft oder Betriebsanleitung nötige Material und bestehen aus Öl, Luft-, Treibstoff- und Ölfilter, Kerzen und Brems-flüssigkeit. In den Materialkosten sind Kühlflüssigkeit, Getriebe-, Automaten- und Hinterachsöl sowie Innenraumfilter, Keil- und Zahnriemen ebenfalls berücksichtigt, sofern ein entsprechender Ersatz vorgeschrieben ist.

 

 

...die Stunde Arbeitszeit je nach Garage/Werkstätte (für Personenwagen) zwischen CHF 80.00 und CHF 250.00 kostet ? Der regionale Durchschnitt liegt bei ca. CHF145.00 / Stunde...

 

 

...die Tarife in den Garagen/Werkstätten an gut zugänglicher Stelle angeschlagen sein müssen ?

 

 

...das gesetzlich vorgeschrieben ist in den Rechnungen der geleistete Aufwand in Stunden oder Arbeitswerten sogenannten "AW"-Werten (meistens gilt : 1 Stunde entspricht 10 AW), der Stundenansatz in CHF pro Stunde oder

    CHF pro AW sowie der Gesamtbetrag für den erbrachten Aufwand und der Ersatzteilkosten für Jedermann beziehungsweise Jederfrau ersichtlich und nachvollziehbar sein muss ?

 

 

...das sich die Stundenansätze unter anderem auch durch die Auflagen der Fahrzeughersteller und Importeure beziehungsweise der Gewerbeverbände beeinflusst werden ?

   Es beginnt mit dem Standort des Garagenbetriebes und der Anzahl der Garagenbetriebe in einem vordefinierten Umkreis, dies dient dem Gewerbeverband als Grundlage zur "Empfehlung" des Stundenansatz-Tarifes. Hinzu

    kommen dann die Auflagen des Fahrzeugherstellers beziehungsweise dessen Importeurs. Beginnend bei der vorgeschriebenen Ausrüstung an Gerätschaften (unter anderem Diagnosegeräte und Spezialwerkzeuge) über das

    sogenannte "Marken Einheitliche Erscheinungsbild" des Betriebes um allfällige Verwechslungen zu den Mitbewerbern mit Marken ähnlichen Logos und Schriftzügen auf dem Markt zu unterbinden. Bis zur unmissverständlichen

    Vorgabe von Büromöbeln und Böden im Kundenbereich...

  

 

 

...der durchschnittliche Wartungsaufwand an einem Auto in den letzten 10 Jahren um mehr als ein Drittel gesunken ist und daurch unter anderem auch die gestiegenen Stundenansätze beeinflusst werden ?

 

 

...die längeren Wartungsintervalle den Fahrer nicht von regelmässigen Niveaukontrollen in Eigenverantwortung entbinden ?

 

 

...der Fahrspur-Assistent bei Schneebedeckter Fahrbahn technisch bedingt gar keine korrekte Funktion gewährleisten kann ?

 

 

...der Brems-Assistent eine Notbremsung lediglich Einleiten darf und der Fahrer selber verantwortlich ist, dass das Fahrzeug zu einem völligen Stillstand kommt ?